Vom 9.9. bis 10.09. fand auf dem Gelände des FSV Sandharlanden das zehnte Fahrzeugtreffen statt. Rund 50 Fahrzeuge folgten der Einladung des Stammtisches Holledau.
Ein Fahrzeug mit besonders gelungener optischer Erscheinung, nämlich der sogenannte "Bayerwald-Unimog", zierte als einer der ersten Fahrzeuge den Platz. Der Unimog, ein U 430, der 2019 vorgestellt wurde, war ein Dankeschön der Fa. Beutlhauser aus Hagelstadt an die Kunden und Partner im Bayerischen Wald. Es sollte das Logo des Bayerischen Waldes auf den verfügbaren Flächen des Unimogs umgesetzt werden und den Wald, den Himmel und die Aktivitäten wie Wandern und Radfahren symbolisieren.
Anders als im letzten Jahr machte heuer das herrliche Wetter Lust auf eine Ausfahrt. Für das Hopfenland eher ungewöhnlich, haben wir in Kelheim eine exklusive Edelbrennerei und Kaffeerösterei besucht. Von Gin über Edelbrände und Liköre in unzähligen Variationen werden hier nur edelste Produkte angeboten. Auch bei kleineren Betrieben erfolgt eine strenge Überwachung durch die Behörden, berichtete die Inhaberin. Deshalb müssen die Unterlagen für das Brennen und Rösten genauestens geführt werden. Die Besichtigung der Brennerei und Rösterei mit Erläuterung der wichtigsten Arbeitsschritte war sehr aufschlussreich. Doch nicht nur das Können, auch die Herkunft und die Qualität der Rohstoffe hat großen Einfluss auf das Endprodukt. Es liegt natürlich im Interesse des Betriebes, nur beste Erzeugnisse in den Handel zu bringen und sich von den Mitbewerbern abzuheben. Bei einer Verkostung der Kaffeespezialitäten und der Spirituosen konnten wir uns davon überzeugen. Auf der Rückfahrt durch das Altmühltal besuchten wir im Archäologischen Park eine Rekonstruktion eines spätkeltischen Stadttores. Einen kurzen Halt machten wir noch auf einer Anhöhe, von welcher aus man gute Sicht zum Donaudurchbruch bei Weltenburg hat.
Nach dem gemeinsamen Frühstück in der Sportgaststätte fand im Freien ein Gottesdienst statt. Kaplan Velangini Reddy Nagireddy ging in seiner Predigt auf die Vita des Hl. Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden und die Bedeutung des Fahrzeugsegens ein. Zur Fahrzeugsegnung suchte sich der Kaplan als sog. "Papamobil" von allen zur Verfügung stehenden Fahrzeugen den kleinsten und ältesten Unimog, einen U 2010 Bj. 1951 aus.
Jeder Teilnehmer erhielt als Willkommensgeschenk einen aus Holz gefertigten Aufsteller, welchen unter anderem eine Hopfendolde, ein für die Region typisches Erkennungsmerkmal, zierte. Insgesamt durfte sich der Unimog- und MBtrac- Stammtisch Holledau unter der Leitung vom Organisator Ludwig Käsbauer über ein gelungenes Treffen freuen.
Text: Josef Steiner
Fotos: Josef Steiner, Peter Hübl, Herbert Roith, Ludwig Käsbauer, Michael Heine